Die Forschung zeigt heute ziemlich genau, was dabei hilft, sich neue Wörter gut zu merken. Path to Words baut darauf auf. Auf dieser Seite kannst du einiges selbst ausprobieren.
Je öfter du ein Wort wiederholst, desto länger merkst du es dir.
Wie gut du dich an das Wort erinnerstLerne lieber jeden Tag ein bisschen. So merkst du dir mehr, als wenn du viel an einem Tag lernst.
Eine Metastudie hat dazu 317 Experimente ausgewertet.1 Eine weitere Studie hat 48 Experimente nur zum Fremdsprachenlernen ausgewertet und kam zum selben Ergebnis.2
In Path to WordsUnser Algorithmus legt dir zum richtigen Zeitpunkt ein Lernwort vor, sodass du am effektivsten lernst. Als gelernt gilt ein Wort erst nach mehreren Tagen, manchmal Wochen.
Fünfmal dasselbe Wort üben. Was ist am effektivsten?
Sich ein Wort nur anzuschauen, reicht nicht. Du merkst es dir am besten, wenn du dich aktiv daran erinnerst.
In einem Experiment lernten Studierende Wörter auf Suaheli.3 Eine Gruppe wurde anschließend wiederholt abgefragt, während die andere die Wörter nur mehrmals durchlas. Eine Woche später erinnerte sich die erste Gruppe an mehr als doppelt so viele Wörter.4
In Path to WordsWir arbeiten nach demselben Prinzip: Du rufst die Wörter aktiv aus dem Gedächtnis ab, um den größtmöglichen Lerneffekt zu erreichen.
Experiment: An wie viele von 100 Wörtern konnten sich die Teilnehmenden nach einer Woche noch erinnern?
Ein Wort wiederzuerkennen ist leichter, als es selbst aus dem Gedächtnis abzurufen. Noch anspruchsvoller ist es, wenn du es anschließend selbst schreiben musst. Mit jeder Stufe musst du mehr selbst aus dem Gedächtnis abrufen und festigst das Gelernte dadurch stärker.56
In Path to WordsBei neuen Wörtern beginnst du mit dem Wiedererkennen: Du siehst das Wort in deiner Sprache und wählst die richtige Übersetzung aus vier Antworten. Beim Abrufen erinnerst du dich selbst an die Übersetzung, bevor du sie aufdeckst. Beim Produzieren rufst du das Wort vollständig aus dem Gedächtnis ab und schreibst es selbst.
Je besser du ein Wort kannst, desto mehr wird von dir verlangt.
Du kannst ein Wort in zwei Richtungen üben. Rezeptiv siehst du das Wort in der neuen Sprache und übersetzt es in deine eigene. Produktiv siehst du es in deiner Sprache und musst es selbst in der neuen Sprache finden.
Produktiv ist anspruchsvoller, bringt dir aber mehr. Du lernst dabei auch, wie man das Wort schreibt und wie man es im Satz benutzt. Rezeptiv übst du vor allem, ein Wort zu verstehen.78
In Path to WordsDu entscheidest für jeden Kurs selbst, ob du produktiv oder rezeptiv lernst. Wir empfehlen produktiv.
Ein Wort, zwei Richtungen
Ein Wort, das du sicher kannst, musst du nicht schon morgen wiederholen. Ein Wort, das dir schwerfällt, schon. Der Algorithmus von Path to Words berechnet für jedes Wort einzeln, wann du es wiederholen musst, um es am effektivsten zu lernen.
Dafür nutzt Path to Words FSRS, ein offenes Verfahren zur Planung von Wiederholungen.9 In einem öffentlichen Vergleich mit rund 727 Millionen echten Wiederholungen konnte FSRS deutlich genauer vorhersagen, ob Lernende sich noch an etwas erinnern, als das 2016 von Duolingo veröffentlichte Verfahren und der klassische Anki-Algorithmus.1011
In Path to WordsUnser System arbeitet im Hintergrund für dich. Du musst nichts aktiv einstellen.
Zwei Wörter, zwei Wochen: Wann kommt welches wieder?
Wie genau schätzt das Verfahren, ob du ein Wort noch weißt? Länger ist besser.
Viele Sprachen haben Artikel, zum Beispiel der, die und das im Deutschen oder le und la im Französischen. Die Forschung zeigt, dass es am effektivsten ist, ein Nomen gleich mit seinem Artikel zu lernen.12
In Path to WordsHier lernst du jedes Nomen mit seinem Artikel. Wenn du ein Wort selbst schreibst, ist es erst ganz richtig, wenn auch der Artikel stimmt. Im Artikel-Modus übst du die Artikel gezielt.
Artikel und Nomen als Einheit lernen